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I G I
H E R R
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Foto
aus dem Buch
von Winfried Fischer und Fritz Kissels Ich komme mehr vom komischen Fach
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Gigi
Herr,
am 28. Dezember 1942 in Köln geboren, Schauspielerin, Kabarettistin und kölsches
Original. Nichte der legendären Kölner Volksschauspielerin Trude
Herr,
erste Erfahrung auf der Bühne als vierjähriges Heinzelmännchen.
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Bist Du in Köln
aufgewachsen?
Gigi: Ja, in Nippes, ich lebe hier in dieser Wohnung seit 1945.
Gigi Herr im Jahr 1947 mit Vater Robert Herr Was
waren Deine ersten Berührungspunkte mit Musik?
Gigi:
Wahrscheinlich, als mir die Oma “Hänschen
Klein“ vorgesungen hat, bewußt natürlich erst in der Teenager-Zeit.
Da war ich ein großer Jazz- und Dixie-Fan, das war meine Jugend.
1952 in der Grünanlage Mauenheimer Straße Wo
bist Du damals hingegangen? Gigi:
Ins Boheme am Eigelstein und das Tabu am Ring, aber
verbotenermaßen, weil ich eigentlich noch zu jung war. Im Boheme,
dass weiß ich noch, war ich zum ersten Mal mit dreizehn, mit Chargesheimer,
ein bekannter Kölner Fotograf. Er war ein Bekannter meiner Mutter und sagte:
„Ich jon met dem Panz do hin, damit dat die Musik hüüre kann“.
Gigi Herr
In den Jazzkellern spielten die ganzen Koryphäen; alles was Rang und
Namen hatte: Jimmy Woode, Kenny Clarke, Modern Jazz Quartett
oder Albert Mangelsdorf. Wo was los war, da war ich auch. Wie
lief man in dieser Jazzszene herum? Mit schwarzem Rollkragenpulli? Gigi: Damals in den Sechzigern war die Sackmode modern; die Kleider hatten keine Taille und hingen einfach herunter wie ein Sack, eine Mode von Dior. Ich hab das mit der Sackmode ernst genommen und aus ein paar Kartoffelsäcken "Ein
Strassenbahnfahrer war darüber so irritiert,
selber
ein Kleid geschneidert. Das reichte vorne natürlich noch bis zu den Knien,
aber hinten guckte fast der ganze Hintern raus.
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