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"Junge, Du hast nur ein Leben"
Jahrgang 1972 und echter Westfale. Nach einer Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger und einem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln begann im Sommer 1997 die Karriere als Komiker beim "Open Microphone“ im ehemaligen ZapZarap in Köln. Es gehört schon fast zum guten Ton, dass Komiker nicht unter ihrem echten Namen auftreten, machte auch Johannes Köhn alias Johann König keine Ausnahme. Seine Mutter war damals der Meinung, daß König geschrieben wird, wie man es in Westfalen ausspricht, nämlich „Köhnich“. Johann beugte sich widerstandslos. Erst 2004 war er der Lautschrift-Schreibweise seines Nachnamens satt – aus Köhnich wurde König. |
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Wo
wurdest Du geboren? Johann:
In Soest. Soest ist eine kleine gemütliche mittelalterliche Stadt mit sehr
vielen Fachwerkhäusern und 40.000 Einwohnern. Da bin ich zur Schule gegangen
und das war schön. Schöne Kindheit; viel gespielt. Ich fahre auch immer
wieder gerne hin. Und war
auch gerade wieder da. In Soest war Allerheiligenkirmes, das ist die größte
Innenstadtkirmes Europas. Hast
Du Geschwister? Johann:
Einen Bruder. Er ist vier Jahre jünger und heisst Horst-Kevin.
Johann König und sein Bruder Horst-Kevin Du
hattest wahrscheinlich kein Mitspracherecht bei der Namensfindung.
Kannst Du Dich an Deinen ersten
Kontakt mit Musik erinnern? Johann:
Meine Eltern haben Schallplatten von Hannes Wader, Reinhard Mey
und Wolf Biermann
gehö Wann
hast Du Dir Deine erste Single gekauft? Johann: Mit 13 habe ich mir die Rock Steady Crew gekauft. Das war eine Breakdance-Platte. In der Garage haben wir Breakdance zu solchen Liedern getanzt.
"Die Sendung habe ich dann auch immer
aufgenommen Was
hast Du sonst gemacht? Johann:
Ich habe immer viel Sport gemacht. Schwimmen,
Fußball, Tennis. Auf
dem Gymnasium wollte ich Fußballer werden. Mein großes Vorbild war Karl
Heinz Rummenigge. Ich
habe auch ein Buch mit dem Titel „
Das Leben von Karl Heinz Rummenigge“ geschenkt bekommen. Der hat
geschrieben, dass ihm die Zeit beim Bund sehr geholfen hat. Alleine schon
wegen der Fitness. Meine Mutter hat dann gesagt, daß das Buch bestimmt von
der Bundeswehr unterstützt worden ist.
Johann, diesmal älter und ohne Bruder Sie hat
mich damals schon aufgeklärt über versteckte Propaganda. Ich hab’ ihr
dann geglaubt und wollte nicht zum Bund. Ich wollte Zivildienst machen,
durfte aber nicht. Ich bin wegen einem Hüfttiefstand ausgemustert worden. Weil
ich nicht wußte, was ich studieren sollte, habe ich dann
Kinderkrankenpfleger gemacht. In Lippstadt, das ist bei Soest. Wie
lagen in dieser Zeit Deine musikalischen Vorlieben? Johann:
Ich habe in dieser Zeit nur deutsche Sachen gehört, Westernhagen, Grönemeyer
und war auch auf allen Konzerten.
"Ich hatte eine Grönemeyer-Karte für Paderborn und Herbert
Grönemeyer habe
ich auch in Bochum gesehen. Ich hatte eine Grönemeyer-Karte für
Paderborn und dachte, in seiner Heimatstadt geht es richtig ab. Mit der Karte
bin ich auch in Bochum ’rein gekommen. Die Stadt war nur ganz klein
gedruckt. Die haben da nicht darauf geachtet. Die Karten sahen genau gleich
aus. Ich war auch öfter bei den Toten Hosen und sogar bei Michael Jackson im Müngersdorfer Stadion in Köln. Aber eher aus Interesse. ...........................................................................................................................................................
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