"Die Reise des Helden."


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Wann und wo bist Du geboren? 

Bernd: Am 24. Juni 1966 im Städtischen Krankenhaus Leverkusen. Bis zu meinem vierten Lebensjahr wohnten wir dort und zogen dann weiter nach Bergisch Gladbach. Dort bin ich aufgewachsen. 

Du bist „Krebs“ was Dein Sternzeichen betrifft. Glaubst Du an die kosmologischen Zusammenhänge zwischen Geburtsstunde und -tag und dem Charakter des Menschen? 

Bernd:  Nicht wirklich. Es ist zuweilen hilfreich für eine Charakterisierung. Die Zuschreibung, das der Krebs ein eher zurückhaltenden Wesen ist, trifft jedoch auf mich zu.  

Für einen Mitte der Sechziger Geborenen war die „Neue Deutsche Welle“ sicherlich ein musikalischer Fixpunkt. Deine erste selbstgekaufte Single? 

Bernd: Meine erste Single war “Message In A Bottle“ und stammte von The Police. NDW war natürlich sehr zentral, aber auch BAP. Letztere wegen der Kölner Herkunft. 


"Am Anfang stand für mich der Krankenhausfunk."


Deinen Einstieg in die wundersame, großartige und zuweilen erschreckende Medienwelt machtest Du beim Rundfunk. Kannst Du Dich an Deine erste Reportage erinnern? 

Bernd: Am Anfang stand für mich der Krankenhausfunk. Mit einem Freund machte ich zur Schulzeit dort Radio. Wir sendeten einmal die Woche. Beim WDR gab es eine Serie mit dem Titel „Hörer machen Theater“. Wir produzierten einige Hörspiele und wurden auf diesem Wege freie Mitarbeiter für die Sendung "Rotlicht". Wir begannen mit Kurzbeiträgen und produzierten auch schon bald längere Dokumentationen.

Das erste längere Hörfunk-Feature befasste sich mit Kindern, die Model werden wollen. Im Vorfeld haben wir uns heimlich bei einer Modelagentur eingeschlichen. Wir hatten von offizieller Stelle die Bestätigung, daß wir für diese Berufswelt nicht geeignet sind, weil wir wahrscheinlich zu klein und zu häßlich waren (lacht).

Die Modelschule, die wir aufsuchten, war jedoch der Meinung, daß wir das Zeug dazu hätten. Der Einfluß der horrenden Kursgebühren, die wir hätten an sie zahlen müssen, ist bei dieser Entscheidung wohl nicht von der Hand zu weisen.

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