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armin maiwald
"In Köln wurden wir dreimal ausgebombt."
Armin Maiwald wurde 1940
in Köln geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und
Philosophie an der Universität Köln. Von 1963 bis 1968 war er als
Regieassistent und Regisseur für diverse Programme beziehungsweise
Fernsehspiele des WDR tätig. Seine erste Regie führte Armin Maiwald 1965 bei
„René Gardi erzählt“.
Bis heute hat Armin
Maiwald mehr als 600 Sachfilme für die „Sendung mit der Maus“ konzipiert,
produziert und moderiert, sowie zahlreiche Einzelsendungen, wie etwa
„Sandmännchen“, „Rund um den Dom“, „Die Geheimnisse der Severinstraße“ und
die Filme über seine Tochter. |
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Herr Maiwald, wann wurden Sie geboren? Armin Maiwald: Am 23. Januar 1940 in Köln. Sternzeichen Wassermann? Armin Maiwald: Ich bin Wassermann, aber ich glaube nicht an Bestimmungen im Sinne von Horoskopen, was ich im Laufe meines Lebens bestätigt finde. Wenn man Leute trifft, die das gleiche Sternzeichen haben, dann findet man ähnliche Eigenschaften bei denen. Es könnte so sein, das die Geburtszeit doch ein bisschen Einfluß auf die charakterlichen Eigenschaften hat. Von welchen Sternzeichen sind Sie privat umgeben? Armin Maiwald: Meine Frau ist Zwilling, mein Sohn ist Jungfrau, meine Tochter ist Schütze. Man sagt, das Zwilling und Wassermann ein ideales Paar sind, bei meiner Frau und mir trifft das irgendwie zu - wir sind schon ewig verheiratet und fühlen uns immer noch wohl dabei.
"Meine Mutter kam dann mit meiner Schwester nach Hause Sie sind im Krieg aufgewachsen, welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit? Armin Maiwald: Wir wurden in Köln dreimal ausgebombt, unsere Wohnung war am Rothgerberbach, Ecke Großer Griechenmarkt, meine Mutter hatte noch ein Kind bekommen, kam dann mit meiner Schwester nach Hause und die Wohnung existierte nicht mehr. Wir zogen zu meiner Tante in die Engelbertstraße, aber nur für ein paar Wochen bis das Haus über dem Luftschutzkeller zusammenfiel und wir fast verschüttet worden wären. Danach lebten wir in der Wohnung der Großmutter in der Richard-Wagner-Straße, wurden dort aber schon nach kurzer Zeit wieder ausgebombt.
"Jetzt hatten wir keine Verwandten mehr in Köln und mußten Jetzt hatten wir keine Verwandten mehr in Köln und mußten nach Schlesien zu den Großeltern väterlicherseits. Mein Vater war Konditormeister und hatte ein Café an der Agneskirche, das er schließen mußte, als er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Er ist kurz vor Kriegsende gefallen. Aus Schlesien sind wir vor den Russen weggelaufen, zu Verwandten meines Vaters in Dresden, danach nach München, dann nach Weilheim in Oberbayern und schließlich nach Lefting am Staffelsee. Seite 1 |