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Peter Rüchel
"Wir trafen uns an der Hotelbar."
Geboren in Berlin, Vater Geiger (vor dem Krieg Leiter seines eigenen "Rüchel
Quartett") und Mutter Lehrerin, wächst Peter im westlichen Teil der
zerbombten und anschließend viergeteilten ehemaligen Reichshauptstadt auf. Es
folgen Humanistisches Gymnasium mit Latein und Griechisch, klassische Musik,
Literatur und Theater. 1964 bewarb sich Peter Rüchel beim damaligen Sender
Freies Berlin und arbeitete dort – nach einigen Jahrenals Filmarchivar –
1968/1969 bei der legendären Sendung „SF-Beat“ mit. Wann bist Du geboren? Peter Rüchel: “Am 9. März 1937.“ Sternzeichen Fische, glaubst Du an Sternzeichen?
Peter Rüchel:
“Nein. Ich habe mich nie damit beschäftigt, ich habe nie einen Anlass
gesehen, das zu tun. Dass ich Fisch bin, ist mir erst aufgefallen bei einem
Gespräch mit Mitch Ryder, der auch ein Fisch ist. Das war im
„Luxor“, das zwischendurch mal „Prime Club“ hieß. "Dieses Jahr hat mir auch die Bist Du in Köln geboren? Peter Rüchel: “Nein, in Berlin. Dort habe ich die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbracht, bin dort zur Schule gegangen, ein humanistisches Gymnasium, Latein und Griechisch. 1953 war ich für ein Jahr auf einer amerikanischen Schule in Minneapolis, Minnesota, das war ein Schüleraustausch, der damals stattfand und dafür bin ich ausgewählt worden.
Das war eines der schönsten Jahre meiner Jugend, so kurz nach dem Krieg hat man Amerika ganz anders erlebt als heute. Ich erinnere mich, dass es dort achtundzwanzig verschiedene Sorten Eiscreme gab, hier gab es nur Schokolade, Vanille und vielleicht Zitrone. Dieses Jahr hat mir auch die amerikanische populäre Musik erschlossen. Ich weiß seitdem, wovon da die Rede ist.“ Welche Musik war das? Peter Rüchel: “Das war damals Bigband-Musik, bei den Schulfesten tanzte man zu Benny Goodman oder Glenn Miller. Ich erinnere mich auch an einige Schlager, das war noch kein Rock oder Beat, so zum Beispiel an Dean Martin’s: „...when the moon hits your eye like a big pizza pie, that’s amore.“ |
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