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"Er war mein Idol aus Kindertagen". |
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Die klassische
Frage: wie hat es bei Dir angefangen mit der Musik?
Ralph:
Willst Du mir ernsthaft so eine Frage stellen? Man hört Musik, findet es
geil und will es selber machen.
Ein ganz kleinerRalph Schmitter im trauten Elternkreis Also nicht
die übliche Karriere: unter dem Tannenbaum lag eine Gitarre... Ralph:
Nee, genau im Gegenteil, die musste ich mir zu Hause hart erkämpfen,
mein Vater wollte lieber, dass ich arbeite. Meine erste Gitarre war aus der
Schule geliehen.
Rock'n'Roll
oder Rennfahrer? Ralph Schmitter im geschmacksicheren Und dann kam die erste Schülerband?
Ralph:
Nein, mein Kumpel Andreas Huhn wollte unbedingt Schlagzeuger werden und ich
spielte Gitarre. Wir probten auf dem Dachboden meiner Eltern und nannten die
Band Phoenix, aber wir waren erst 12 oder 14, also noch Kinder. Als Andreas dann ein richtiges Schlagzeug hatte, mussten wir in den Keller. Nachdem ich mir einen Verstärker zulegte, fingen dann die Ofenrohre an zu wackeln und wir mussten ganz raus.
1974: Erste
Banderfahrungen mit "Phönix". Meine Mutter besorgte uns aber
einen richtigen Proberaum in der Barbarakaserne in Riehl, insgesamt vier Räume
für 100 Mark. Dort ist heute Music Maniac. Welche Musik hast Du damals
gehört?
Ralph: T.Rex, Deep Purple, Slade, Led Zeppelin. Es ging relativ schnell weiter,
Psychedelische Atmosphäre beim Konzert von Phönix im selben Jahr. man wurde besser, wechselte die Bandmitglieder aus, dann kam
der Jazzrock. Jazzrock? Wie muss man sich
das vorstellen, wie Weather Report? Ralph:
Ja, eine Zeit lang, da brauchst Du gar nicht zu lachen, das war die Musik
der Kindheit und man versuchte sie nachzuspielen.
An bedeutungsschwangeren Namen mangelt es nicht und Stefan Albrecht ist jetzt auch dabei. In dieser Zeit lernte ich Stefan Albrecht kennen, da waren wir 16,
und gründete mit ihm und Quirin Härle noch eine zweite Band: Python. Bei
den Proben sagte Quirin zu mir: Nee, gib mir die Gitarre, nimm Du denn Bass.
Seitdem spiele ich Bass.
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