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F
R A N K S
C H N Ü
T G E N
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Das Äi-Tiem gab es damals schon? Frank: Ralph Dammers und ich waren 1986 bei einer HipHop-Jam im Rhenania, danach gründeten wir das Äi-Tiem. Wann hast Du angefangen zu rappen?Frank: Das war schon 1982, damals hatten die meisten Maxi-Singles auf der B-Seite eine Instrumentalversion, und da versuchte man, die Originaltexte zu rappen. Das waren die ersten Versuche.
Bravo Breakdance Sensation '84 m TA. Double Headspin von Walter Maronna und Die erste Single kam? Frank: 1991, die Arbeit daran hat mehrere Jahre gedauert, wir hatten kein Geld und haben alles selber gemacht. Nach der Veröffentlichung von „Alles Absicht“ fingen wir auch an, mit einer Live-Besetzung aufzutreten. Die zweite Single „Kein Kommentar“ kam 1992, die erste LP 1993.
Coverbild
vom ersten Albzm "Wenn hier einer schießt, dann bin ich das",
1993. Wie sieht es aus mit Auftrittsmöglichkeiten? Frank:
Wir spielen das ganze Jahr über regelmässig, etwa zweimal im Monat, machen
aber keine Tour. "Die
Grenzen sind offen, ihr müsst nicht mehr warten, Ihr habt
auch oft in Ostdeutschland gespielt? Frank: Schon kurz nach dem Mauerfall, ich erinnere mich noch genau, dass
zuerst niemand applaudierte. Ich sagte: Leute, die Grenzen sind offen, ihr müsst
nicht mehr warten, bis jemand den Befehl zum Applaudieren gibt. Die haben den
Politikerreden nicht geglaubt, aber der Kapitalismus wurde ihnen in einem
Jahr eingeprügelt.
Kurz
nach dem Mauerfall haben wir eine Tour durch den ganzen Osten
gemacht. Da haben sich einige eine goldene Nase verdient, am besten liefen
Autos
und Sexvideos. Mehrere Lkw-Ladungen an einem Tag wurden da unter die Leute
gebracht. Ich spiele gerne im Osten, bis heute es ist ein sehr aufmerksames
und sehr dankbares Publikum. Leipzig mag ich besonders, verbringe jedes Jahr
etwa zwei Wochen dort.
Sandra
S. und Hans Solo auf dem Weg zur legendären Pimps & Bitches Party
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