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günter wallraff
"Man lernt nie umsonst." Der
in Köln-Ehrenfeld lebende Günter Wallraff wurde durch seine Aufsehen erregende Art der Recherche bekannt. Sein Stil baut auf dem persönlichen Erleben
durch Einschleusung in das unmittelbare Kernumfeld des Reportage-Ziels auf.
ANMERKUNG:
DIESE SEITE IST NOCH IM AUFBAU UND DAHER NOCH NICHT VOLLSTÄNDIG
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Günter,
geboren bist Du am 1.
Oktober 1942 in
Burscheid. Hans
Knipp,
einer
unserer
Interviewpartner,
erzählte
im
Zusammenhang
mit
Dir
folgende
Anekdote: Günter: Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Was mir sehr wohl im Gedächtnis geblieben ist, daß ich schon sehr früh sportlich interessiert war. Als 12- oder 13jähriger drehte ich einsam meine Laufrunden auf einem Aschenplatz in Mauenheim und fühlte mich wie der kommende Weltmeister auf Grund der von mir gestoppten Zeiten. Es war einfach phänomenal:
ich lief Zeiten, die sonst nur 16 und 17jährige hochtrainierte Spitzenläufer
schafften. Die große Ernüchterung kam, als ich erfuhr, daß eine Runde 333
Metern entsprach und nicht 400 Metern, wie ich angenommen hatte. Meine Zeiten
für 3000 und 5000 Meter waren zwar gut, aber nicht rekordverdächtig. "Es
sind manchmal die kleinen Katastrophen des Alltags, Was die Frage betrifft: Überführen
ist nicht mein Antrieb. Es geht bei meiner Arbeit um Teilhaben, also um das
Erleben und unter Umständen auch Erleiden. Die Zugehörigkeit zu gewissen Gruppen hat
etwas Identitätsstiftendes. Meine eigene Identität war ursprünglich nur
sehr schwach vorhanden. Es war und ist mein Bedürfnis, sich der Sichtweise Anderer anzunähern und durch ihre Augen sehen zu lernen. Seite 1
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