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"Die Lehrer warnten uns vor komischen Leuten mit bunten Haaren und kaputten Klamotten". |
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Du bist in Brühl geboren?Detlev:
Nein, in Gütersloh, dort lebte ich aber nur die ersten drei, vier Jahre und
habe keine Erinnerungen mehr aus dieser Zeit. Dann zog die Familie nach Brühl.
Detlev in zarten Alter von 12 Monaten. Was haben
Deine Eltern gemacht?
Detlev:
Mein Vater war früher Maurermeister, später Beamter, der Kontakt zu ihm
brach aber schon vor zwanzig Jahren ab. Meine Mutter war eigentlich immer
“nur“ Hausfrau. Ich hab noch einige Geschwister und mit mehreren Kindern
kann man nicht auch noch arbeiten gehen. Deine frühesten
Erinnerungen an Musik?
Detlev:
Da war ich acht oder neun Jahre alt und hörte mir Platten von meinen Eltern
an, mit Schlagermusik, das waren solche Sachen wie: Dieter-Thomas Heck präsentiert
die ZDF-Hitparade, mit Karel Gott und so. Eine Mark vom Verkaufspreis
ging immer an die Welthungerhilfe. Später mit zwölf, dreizehn war dann
Glamrock angesagt, T.Rex, Sweet, Slade.
Detlev Wehrhahn im zarten Alter von acht Jahren. Deine erste
Single und erste LP?
Detlev:
Erste Single war „Ballroom Blitz“ von Sweet, erste LP „Stormbringer“
von Deep Purple. Mehr als fünf oder sechs Platten im Jahr waren nicht
drin. Ich
habe meistens Musik aus dem Radio auf Kassette aufgenommen, aus der Hitparade
mit Mel Sandock auf WDR 2. Später wurde die Musik dann härter.
Jeder wollte immer die härteste Platte haben, Led Zeppelin, Blue
Öyster Cult, Kiss, MC 5. "Ich habe
meistens Musik aus der Hast Du auch
die Bravo gelesen?
Detlev:
Gelesen schon, aber nicht selber gekauft, nur ganz selten, wenn ein gutes
Poster drin war. Wie bist Du
damals rumgelaufen?
Detlev:
Ich zog das an, was ich gekriegt hab, das war nicht so wie heute. In der 8.
Klasse musste man ne Jeanshose von Wrangler haben. Solche dicken Stiefel und
einen Bundeswehrparka, und jeder musste ein Mofa haben. |