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Das historische Kölninside-Fotoarchiv

1950
wartet die Linie P (Richtung Porz, damals noch eigenständige Stadt) am
Neumarkt auf die letzten Fahrgäste.
Momentaufnahmen zu archivieren, die
Kölner Straßenszenen zeigen. Wer kann sich noch genau an
sein Viertel, seine Straße erinnern, wie es dort einmal ausgesehen hat?
Jene Aufnahmen, die unverfälschte Momentaufnahmen
aus einer vergangenen Zeit widerspiegeln, die die Kölner Straßen, Häuser und
Plätze dokumentieren. Private Aufnahmen aus persönlichen Familienfotoalben stehen im
Vordergrund. Motive eben, die aus den unterschiedlichsten Anlässen entstanden
sind. Hier geht es zu einer Bildauswahl (im Aufbau)

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Kultur-Rezensionen
Ariadne auf Naxos (Richard
Strauss)
Die aktuelle
Rezension der Inszenierung von Uwe-Eric Laufenberg ist im Kulturmagazzin
zu finden:

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Hans
Knipp ist tot

Foto:
Dr. Dieter Glave
Wer
kennt sie nicht, die alten Hits wie "Ene Besuch em Zoo",
"Mir schenke dä Ahl e paar Blömcher" oder "Ming eetste
Fründin"? Der 1946 in Köln geborene Liedermacher Hans Rainer Knipp hat diese und mehrere hundert
weitere Stücke geschrieben.
Am 2. Dezember ist der
Komponist, der über 800 Titel im Laufe seines Lebens verfasst hat,
an Herzversagen verstorben. Zur Erinnerung empfehlen wir unser
Interview, welches vor einigen Jahren in seiner Wahlheimat
Altenkirchen im Westerwald mit Hans Knipp geführt haben.

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Seriöser
als Guttenberg

"Seriöser als
Guttenberg: Karl-Josef Bär (rechts) in der Städt. Galerie Herne, 3.12. 2011",
Foto: Siglinde Kallnbach
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"Talk am
Niehl" in Niehl
Internet-TV
machts möglich: Die erste und regelmäßig Talkshow aus dem Stadtteil Niehl,
inzwischen auch im "echten" Fernsehen, dem Kölner Sender Center-TV zu sehen. Die Show kommt so
professionell daher wie eine TV-Talkshow, hat dafür aber viel mehr Witz,
Charme und ist durchaus nicht nur für Rheinländer sehenswert.

„Es
wäre Unsinn, zu behaupten, wir hätten die Talkshow neu erfunden“,
sagt Michael Koslar. „Aber wir haben bewiesen, dass man mit einem
schmalen Budget, mit Unterstützung von Freunden, die an einen
glauben, interessanten Gästen und natürlich meiner Wenigkeit, eine
unterhaltsame, professionelle und abendfüllende Talkshow
produzieren kann!“
Die
erste Folge von „TALK AM NIEHL - Koslar, Kölsch & Klaaf!“ hatte im
Oktober 2011 auf youtube Premiere. Die 52-minütige Talkshow, präsentiert
von Kölner Urgestein Michael Koslar (Moderator, Schauspieler) hat ihre
Zelte in der Niehler Kneipe Linkewitz aufgeschlagen – direkt am Rhein
gelegen. Das Linkewitz - erst vor Kurzem restauriert - kann in Niehl
auf eine 200jährige Tradition zurückblicken.
Inzwischen ist bereits die dritte Ausgabe im Netz und für das laufende
Jahr sind weitere Talkshows geplant.

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Der
Europa-Trip Interrail ZweipunktNull
Über Lust und Last des Reisens unter den Bedingungen einer
Fortbewegungsform aus dem letzten Jahrhundert. Ein Kölner auf
Reisen.
Helge Bewernitz hat die Reise
von Chrizz B. Reuer virtuell per Buch nachvollzogen und hier sein
Eindruck: Kürzlich sah ich in einer Dokumentation über die Historie der
Personenbeförderung mittels Eisenbahnen ein Interview mit einem
Historiker, der eine populäre Geschichte aufgriff: In den Anfängen
hätten Wissenschaftler behauptet, schon das Betrachten einer – aus
heutiger Sicht – langsam fahrenden Eisenbahn würde den armen Beobachter
dem Wahnsinn anheim fallen lassen. Diese Geschichte ist offenbar eine
Legende, was wohl neben manchem Zuschauer auch mir neu war.

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Wolfgang Linneweber:
"Schweinehälften"

Das
Leben als Lehrling war kein Zuckerschlecken, speziell in der Ladendeko. Es fing schon morgens an. Im Stockdunkeln
aufstehen, in ein Butterbrot beißen, den Geruch schwelender Briketts in der
Nase, um die Kirche rum, quer durchs Dorf zur Haltestelle schlurfen und hoffen,
daß der abgetakelte Gelenkbus quietschend anhielt und nicht durchfuhr, was
gelegentlich vorkam.
Dann eine knappe Stunde umständliches Gerumpel in dem rollenden
Schrotthaufen von „Gey-Reisen“ über Stotzheim und Efferen, immer
angeweht von beizenden Dieselqualm, den Geschmack von
Bremsflüssigkeit auf der Zunge. Verirrter kalter Rauch aus der HB
des arroganten Fahrers, der mich mit meinen langen Haaren penetrant
mit „Fräulein“ anredete, war da schon eine Wohltat für die Nase.
Eine biographische Erzählung von Wolfgang Linneweber.

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