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9. Jahrgang   Copyright: KÖLNINSIDE  2003 - 2012

 Letztes Update: 13.01.2012

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  Das historische Kölninside-Fotoarchiv

   1950 wartet die Linie P (Richtung Porz, damals noch eigenständige Stadt) am Neumarkt auf die letzten Fahrgäste.

Momentaufnahmen zu archivieren, die Kölner Straßenszenen zeigen. Wer kann sich noch genau an sein Viertel, seine Straße erinnern, wie es dort einmal ausgesehen hat? Jene Aufnahmen, die unverfälschte Momentaufnahmen aus einer vergangenen Zeit widerspiegeln, die die Kölner Straßen, Häuser und Plätze dokumentieren.
Private Aufnahmen aus persönlichen Familienfotoalben stehen im Vordergrund. Motive eben, die aus den unterschiedlichsten Anlässen entstanden sind. Hier geht es zu einer Bildauswahl (im Aufbau)

 

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   Kultur-Rezensionen  

  Ariadne auf Naxos  (Richard Strauss)

   Die aktuelle Rezension der Inszenierung von Uwe-Eric Laufenberg ist im Kulturmagazzin zu finden:

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   Hans Knipp ist tot

     Foto: Dr. Dieter Glave 

Wer kennt sie nicht,  die alten Hits wie "Ene Besuch em Zoo", "Mir schenke dä Ahl e paar Blömcher" oder "Ming eetste Fründin"? Der 1946 in Köln geborene Liedermacher Hans Rainer Knipp hat diese und mehrere hundert weitere Stücke geschrieben. Am 2. Dezember ist der Komponist, der über 800 Titel im Laufe seines Lebens verfasst hat, an Herzversagen verstorben. Zur Erinnerung  empfehlen wir unser Interview, welches vor einigen Jahren in seiner Wahlheimat Altenkirchen im Westerwald mit Hans Knipp geführt haben.    

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  Seriöser als Guttenberg

    "Seriöser als Guttenberg: Karl-Josef Bär (rechts) in der Städt. Galerie Herne, 3.12. 2011", Foto: Siglinde Kallnbach

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  "Talk am Niehl" in Niehl

Internet-TV machts möglich: Die erste und regelmäßig Talkshow aus dem Stadtteil Niehl, inzwischen auch im "echten" Fernsehen, dem Kölner Sender Center-TV zu sehen. Die Show kommt so professionell daher wie eine TV-Talkshow, hat dafür aber viel mehr Witz, Charme und ist durchaus nicht nur für Rheinländer sehenswert.

 

„Es wäre Unsinn, zu behaupten, wir hätten die Talkshow neu erfunden“, sagt Michael Koslar. „Aber wir haben bewiesen, dass man mit einem schmalen Budget, mit Unterstützung von Freunden, die an einen glauben, interessanten Gästen und natürlich meiner Wenigkeit, eine unterhaltsame, professionelle und abendfüllende Talkshow produzieren kann!“
 
Die erste Folge von „TALK AM NIEHL  - Koslar, Kölsch & Klaaf!“ hatte im Oktober 2011 auf youtube Premiere. Die 52-minütige Talkshow, präsentiert von Kölner Urgestein Michael Koslar (Moderator, Schauspieler) hat ihre Zelte in der Niehler Kneipe Linkewitz aufgeschlagen – direkt am Rhein gelegen. Das Linkewitz - erst vor Kurzem restauriert - kann in Niehl auf eine 200jährige Tradition zurückblicken. Inzwischen ist bereits die dritte Ausgabe im Netz und für das laufende Jahr sind weitere Talkshows geplant. 

 

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  Der Europa-Trip Interrail ZweipunktNull

Über Lust und Last des Reisens unter den Bedingungen einer Fortbewegungsform
aus dem letzten Jahrhundert. Ein Kölner auf Reisen.

Helge Bewernitz hat die Reise von Chrizz B. Reuer virtuell per Buch nachvollzogen und hier sein Eindruck: Kürzlich sah ich in einer Dokumentation über die Historie der Personenbeförderung mittels Eisenbahnen ein Interview mit einem Historiker, der eine populäre Geschichte aufgriff: In den Anfängen hätten Wissenschaftler  behauptet, schon das Betrachten einer – aus heutiger Sicht – langsam fahrenden Eisenbahn würde den armen Beobachter dem Wahnsinn anheim fallen lassen. Diese Geschichte ist offenbar eine Legende, was wohl neben manchem Zuschauer auch mir neu war.

 

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   Wolfgang Linneweber: "Schweinehälften" 


 

Das Leben als Lehrling war kein Zuckerschlecken, speziell in der Ladendeko. Es fing schon morgens an. Im Stockdunkeln aufstehen, in ein Butterbrot beißen, den Geruch schwelender Briketts in der Nase, um die Kirche rum, quer durchs Dorf zur Haltestelle schlurfen und hoffen, daß der abgetakelte Gelenkbus quietschend anhielt und nicht durchfuhr, was gelegentlich vorkam.

Dann eine knappe Stunde umständliches Gerumpel in dem rollenden Schrotthaufen von „Gey-Reisen“ über Stotzheim und Efferen, immer angeweht von beizenden Dieselqualm, den Geschmack von Bremsflüssigkeit auf der Zunge. Verirrter kalter Rauch aus der HB des arroganten Fahrers, der mich mit meinen langen Haaren penetrant mit „Fräulein“ anredete, war da schon eine Wohltat für die Nase.

Eine biographische Erzählung von Wolfgang Linneweber.                   

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